Freitag, 24. August 2007
Dienstag, 21. August 2007
Waldi's next strike
Hi Leute,
wir befinden uns auf der Zielgeraden vor dem Semesterbreak. Nur noch zwei Tage Uni, ein Test, eine Präsentation und zwei Assignments stehen uns im Weg, dann geht es ab auf die Südinsel. Ach ja und die Geburtstagsfeier von unserem schwulen Bolivianer. Der feiert am Donnerstag seinen zwanzigsten. Mal sehen, ob er wieder so abgeht, wie bei der letzten gemeinsamen Party, O-Ton: Ohh man, I don’t know if I should have taken these last three party pills…“ ...in dem Moment wusste ich auch nicht, ob seine Mutter nicht mal besser hätte die Pille nehmen sollen.
Werden aber aufgrund der angespannten Assignmentlage wohl nicht so exzessiv mitfeiern. Mathis plant noch dem einen Dozenten so lange die Ohren voll zuheulen, bis er ihm das Assignment erlässt. Aber die Chancen dafür sind eher vage.
Ansonsten beschäftigt uns der ewige Kampf mit Wayne. Er versucht uns weiterhin hartnäckig von einem seiner Hobbies – JiuJitsu oder Salsa – zu überzeugen, wir ihn davon, mal was zu kochen, wo man auch sieht, was drin ist. Beide Parteien scheitern bisher. Aber heute kocht erstmal wieder Quanta für uns und morgen machen wir dann was.
Ansonsten hat der Wayne sich dann endlich das gekauft, was er am Allernötigsten brauchte: ein zweite Mikrowelle! Dreimal dürft Ihr raten, von wessen Geld er die finanziert hat…
Aber ich versteh das, ich fühl mich auch immer mies, wenn ich nicht mindestens sechs verschiedenen Geräte im Haus habe, mit denen ich Essen warm machen kann...verrückt…
Er hätte auch einen neuen Duschkopf kaufen, uns einen ausgeben oder eine satte Dolby-Surround-Anlage besorgen können.
Am Wochenende waren wir wieder mal im Süden. Die Route fing schon gut an. Direkt zwischen zwei Bergen am Manawatu River entlang. Dann im Süden angekommen erst am Wairarapa See. Es war sauwindig, hatte aber auch was Gutes, danach hat der Mathis wenigstens sein Hemd ordentlich zugeknöpft.
Die Route anschließend nach Kaitoke war der Hammer. Mitten durchs Gebirge. Da unsere Karre leichte Schwierigkeiten hat sowohl am Berg zu beschleunigen als auch die Geschwindigkeit zu halten, hatte man viel Zeit die Täler und Berge zu begucken. Sehr weit, menschenleer und sehr schön.
Der größte Teil unseres Weges war wolkenverhangen. Aber das Wetter ist hier extrem wechselhaft. Wenn es direkt über Dir regnet, kanns einen Kilometer weiter schön sonnig sein. An einem Stück, wo es komplett bewölkt war, ist dann nur an einer einzigen Stelle die Sonne durch die Wolken gebrochen. Sah stark aus, wie ein Wasserfall aus Licht – aber leider unmöglich zu fotographieren.
Hinter der letzten Kurve hat uns dann die Sonne angelacht und uns auf unserem gesamten Trip durch den Kaitoke National Park begleitet (zwei Kilometer weiter hats genieselt). Der Park war ein weiteres Set vom Herrn der Ringe und auch sonst das Schönste, was wir bisher gesehen haben. Fluss, Urwald, Hängebrücken und Bäume aus denen man in Deutschland zehn machen kann.
Sieht aber dann doch nicht ganz so beeindruckend aus, wie im Herrn der Ringe. Computertechnik macht halt doch den Unterschied von wunderschön zu phantastisch aus.
Hat uns beiden aber trotzdem gut gefallen. Mathis vermutlich auch, weil er endlich mal kein Highlight gerissen hat und trockenen Fußes durchgekommen ist. Er war auch aufm Heimweg noch gut drauf und seine Pläne dargelegt, dass er sich einen Haus-Kiwi kaufen will, ihn dann Kojak nennt um dann mit ihm Gassi zu gehen :-)
Aber keine Woche ohne ein Highlight a la Mathis. Waren am Sonntag im Gym und der Mathis hat sich entschlossen mal was für den Muskelaufbau zu tun und nicht nur eine Stunde lang zu laufen. Jetzt muss man dazu wissen, dass der Mathis zwar laufen kann wie eine Gazelle, aber stemmt wie Spatz mit Krampfadern.
Waren grad gut dabei, da ist der Mathis auf einmal weg. Ein Phänomen, das er sonst nur unter akuten Alkoholeinfluss zeigt. Ich also nachgeguckt und da liegt er aufm Sofa im Foyer und stirbt langsam vor sich hin. Mit der gesunden Gesichtsfarbe eines Vanillejoghurts und der Eloquenz eines Scheintoten, hat er mir dann bemitleidenswert mitgeteilt, dass sein Kreislauf im Keller ist. Leider war keine Frau mit Glatze zur Reanimation da :-)
Sind dann nach Hause. Aufm Weg zum Auto und im Auto hat er dann auch die letzten zwei Akte vom sterbenden Schwan aufgeführt und ist dann einfach drin liegen geblieben als wir wieder zu Hause waren.
Die Gute Nachricht: eine Stunde später war wieder alles in Ordnung.
Einen Abend haben wir dann noch mit Wayne „300“ geguckt. Cooler Film und ein netter Männerabend, der Wayne war in seinem Element und hat uns mit allerlei Süßigkeiten vollgestopft. War gut zu ertragen.
In diesem Sinne: CMM4, what is your profession?
Die richtige Antwort gewinnt einen Ballettbesuch mit Mathis und Kojak ;-)
Take Care
Montag, 13. August 2007
Vom Saufen und Studieren
Hi Leute,
die letzte Woche war von etlichen Premieren geprägt. Zum ersten Mal durften wir ein Assignment fertig stellen und abgeben. Zum ersten Mal haben wir unter Zeitdruck die Frist um satte fünf Minuten verpasst. Aber unser Lehrer hat sie trotzdem angenommen. Der findet uns sowieso super „I just love the Germans!“ – fällt ja auch nicht schwer mit zwei so herzigen Typen wie uns.
Durften auch gleich noch ein zweites Assignment machen. Das hat dann auch gleich besser geklappt – also bei mir. Mathis ringt bis zum heutigen Tag mit der Fertigstellung, aber ich bin frohen Mutes, dass wenn er mal ICQ abstellt, auch mal zum Schreiben kommt.
Freitag dann DER Tag! Mal wieder Palmerston North unsicher machen. Erst ins Fitz, wo wir erstmal dachten in eine Abiparty rein gelaufen zu sein, weil alle so jung aussahen. Stellte sich dann allerdings als Masseystudentenball-After-Party raus. Haben dann erstmal mit unserem Aussie-Freund Tom uns (Schrägstrich Mathis) einen gegeben. Lustigerweise macht das Fitz umd 12 dicht. Also ab zur nächsten Kneipe, die auch gleich noch eine Art Disco ist.
Und endlich hatte Mathis das Stadium erreicht, worauf er wochenlang hingearbeitet hat. Endlich konnte er beweisen, dass man sich auch in Neuseeland trefflich besaufen kann. Er war voll wien Eimer und ist fröhlich über die Tanzfläche getorkelt. Ich hab versucht nach Möglichkeit nicht aufzufallen. Ist mir auch gut gelungen. Stand inner Ecke mit sonst nur Maoritypen, die alle so 120kg-Schränke waren (wir sahen aus wie eine Horde Linebacker von den Dallas Cowboys mit nem weißen Somali dazwischen).
Hab mir dann noch überlegt, ob ich mal die eine Blondine auf den Mathis aufmerksam machen soll. Die sah aus, als ob die für so was zu haben wäre. Aber habs dann gelassen, die hatte zwar ein ansehnliches Profil, aber kein nettes Gesicht und man bucht ja auch keinen Urlaub auf Halbpension, wenn ihr versteht…
Auf dem Heimweg jagte dann ein Highlight a la Mathis das nächste! Erstmal wollte er mir erzählen, wohin wir gehen müssen. Wir also erstmal sauber falsch abgebogen. Keine Ahnung warum ich überhaupt auf ihn gehört hab. Dann war ihm kalt und er meinte wir sollten den Rest des Weges zum Auto joggen. Hab mich zwar gefragt, ob er in seinem Boris-Jelzin-Gedächtniszustand überhaupt laufen kann, ging aber ganz gut. Hab ihn trotzdem abgehängt, weil er zwischendurch versucht hat, Gitter um zutreten und Bauzäune umzuspringen. Ich komm beim Auto an – auf einmal is der Mathis weg. Ich kurz gewartet und tatsächlich kommt er aus der richtigen Gasse rausgetorkelt. Hat dann allerdings ein wenig länger zum Auto gebraucht, weil er noch versucht hat ein anderes Auto zu entern, das in der falschen Farbe zur falschen Zeit, am falschen Ort war und dass er deswegen für mich gehalten hat. Die wollten ihn dann aber trotz wildem Winken und Pöbeln irgendwie nicht reinlassen. Er hat aber erst von ihnen abgelassen, als ich ihm mal zugerufen hab.
Irgendwie hat er’s dann auch ins Auto geschafft. Also ab nach Hause. Angekommen, wir machen beide die Tür auf, ich geh ins Haus, leg mich hin. Hmmm, es is so ruhig? Eigentlich müsste der Mathis doch Fortunalieder singen oder reihern wie ein Hirsch…
Hab mir dann doch Sorgen gemacht und bin noch mal raus. Und ganz ehrlich..is der Typ doch BEIM Aussteigen eingeschlafen. Sowas hab ich noch nicht gesehen. Der hing so halb aus der Beifahrertür raus und hat gepennt wie ein Baby.
Nachdem ich eine halbe Stunde gelacht habe, hab ich ihn erstmal wach geklopft und ihm gesagt er soll mal ins Haus schlafen gehen. Mathis nickt und orientiert sich erstmal in Richtung der Nachbarn. Dann hab ich ihn halt eigenhändig vors Haus gesetzt.
Ende vom Lied. Ich hab gut geschlafen. Mathis sich sauber übergeben und sein Leben hat sich am nächsten Tag auf einem 10m Radius um sein Bett abgespielt. War’n guter Abend. Freu mich jetzt schon, wenn wir unsere Verabredung einhalten, mit dem Aussie auf der Südinsel Einen zu heben. Da kann der Mathis dann mal auf der Südinsel für Furore sorgen.
Mehr von unseren Eskapaden demnächst
Sonntag, 5. August 2007
Rainy days
We’re back,
draußen gehen grade sintflutartige Regenfälle runter. Das perfekte Wetter, um Worte von Ewigkeitswert auf „Papier“ zu bannen.
1. Thaitour to Modor
Mittwoch vor einer Woche war Wayne so nett eine Tour nach Mount Ruapehu anzusetzen. D.h. vor allem erstmal an unserem freien Tag um 6 Uhr aufstehen und dann um 9 Uhr mit unseren thailändischen Freunden losfahren. Ruapehu ist das Skigebiet hier und da Wayne ein kleiner Messi ist, hatte er zufällig 20 Paar Ski + Schuhe und 5 Snowboards + 20 Paar Schuhe da. Damit waren wir dann alle gut ausgerüstet.
Lustige 3 Stunden Hinfahrt. An ein paar schönen Wegpunkten angehalten, z.B. am Rangitikei – das ist ein Fluss, der der Drehort für den großen Fluss bei Herr der Ringe war. Die Thais sind ein faszinierendes Völkchen und waren die ganze Hinfahrt gut drauf, was Mathias und mir das Schlafen ein wenig erschwert hat.
Als wir angekommen sind mussten wir feststellen, dass der Ruapehu nicht umsonst der Drehort für Modor war. Das Wetter war übel. Starker Wind, Eisregen und alles Wolken verhangen. Haben kurz gegessen und uns dann trotzdem raus getraut. Nach einer Stunde Snowboarden (Mathis), Skifahren (ich), waren wir komplett durchnässt und haben uns im anliegenden Restaurant den Rest der Zeit mit den Thais vertrieben, während Wayne die Jugend mit 180 Grad Sprüngen aufm Idiotenhügel unterhalten hat. Er war dann auch dementsprechend komplett durchnässt, aber da er ein Kiwi ist, macht ihm das nichts aus. Der Großteil der einheimischen Bevölkerung läuft hier ja auch bei 5 Grad in kurzen Hosen und mit FlipFlops durch die Gegend.
Heimfahrt waren dann alle müde, daher war das Einnicken dann nicht mehr ganz so schwer.
2. Pool-Heros
Am Freitag haben wir uns dann mit unseren Lieblingsamis – David und Brian aus Colorado im Icons die Kante gegeben. Cooler Laden, mittige Theke, viele Bildschirme und drei Billardtische. Da lernt man auch im Nu Leute kennen. Hatte grad bestellt, da hatte mich schon ein fröhlicher Mitdreiziger angelallt, ich hätte einen so herzigen Akzent und wo ich denn herkomme. Lustige Leute.
Nach einer Stunde hat Brian dann beschlossen, mal die zwei Maoridamen vom Pooltisch zu vertreiben, um ein kleines Privatduell zu spielen. O-Ton: „I gotta feeling, I can beat you tonight!“ – verrückte Amis :-)
Leider waren die Clubinternen Regeln, dass man erst den Sieger des vorigen Duells schlagen musste, bevor man spielen darf. Also musste einer von uns beiden die Maorilady schlagen. Brian meinte „No worries, I do that!“ – also hab ich ihn mal machen lassen. Zack, verloren… dann hab ich das halt gemacht :-) Erst sie, dann ihren Freund und dann die beiden gegen uns beide – 3:0 Germany!
Guter Abend und langsam kannte Mathis sich auch mit der inländischen Bierauswahl aus.
In dieser Woche waren auch wieder Waynes Kinder da. Kiah scheint mit Wayne das Hobby zu teilen, auf so starken Seiten wie Barby.com oder PollyPocket-online zu surfen. Ich habe dann immer die Freude das zu beobachten, weil ich nur aus dem Wohnzimmer online gehen kann. Letztens haben sie online Barbies Traumhaus eingerichtet… ein Traum.
Kiah: What colour should the wall have, Dad? Pink?“
Am Tag drauf hat dann Düsseldorf gespielt. Mal wieder Zeit für ein Highlight a la Mathis. Erstmal in die Stadt gefahren, um sich mit Bier für die Siegesfeier einzudecken, anschließend den Liveticker geschaut / gehört und abgefeiert – Düsseldorf hat tatsächlich gewonnen! Leider musste er dann am nächsten Tag feststellen, dass er vor lauter Euphorie den Schlüssel im abgeschlossenen Auto hat stecken lassen. Er und Wayne haben dann erstmal ein bisschen MacGyver gespielt und nach einer Stunde kläglichen Scheiterns, doch den Mann vom ADAC, was hier AA heißt, angerufen. Der hat mal fix unser Auto aufgebrochen. Vielen Dank.
Am nächsten Tag zur Uni. Schloss im Arsch. Vielen Dank…
3. Spiderpig
Letzten Montag nächster deutsch-amerikanischer Gipfel beim gemeinsamen Sprachen lernen. Haben uns in Japanisch versucht und mussten dann in einem Cafe feststellen, dass nicht jede Asiatin auch Japanerin ist. Aber sie hat Brians Versuche sie mit verstümmeltem Japanisch zu belabern mit Fassung getragen - sie konnte ja Englisch, kam aber leider aus Taiwan.
Anschließend uns das Simpsons-Movie rein gezogen, viel gelacht und dann im Starbucks über die Höhepunkte philosophiert. Die Überschrift diese Paragraphen war einstimmig der Renner.
4. Asiaparty und Glowworms
Die Studienwoche haben wir mit Anstand hinter uns gebracht. Wir waren glaube ich häufiger im Gym als in der Vorlesung. Das Gym ist super, wer stemmt nicht gern zu „Barby Girl“ von Aqua Gewichte? Und auch Scooter wird dort gespielt. Besonders gut hat uns die eine Asiatin auf dem Stepper gefallen, leider ist die nicht immer da. Aber für Mathis bestimmte Vorlieben (Frauen mit Glatze sind geil!!) gibt’s auch was zu sehen. Da läuft eine rum, die stemmt mit einem Arm mehr, als Mathis mit beiden Beinen. Vielleicht holen wir uns mal ihre Nummer – falls wir mal umziehen müssen oder so.
Diesen Freitag war dann Geburtstagsparty angesagt. Von Popp. Popp ist einer unserer Lieblingsthais, weil der so viel Ahnung von der Bundesliga hat. Haben seinen 35. gefeiert und es gab, wie üblich, wenn mehrere Thailänder auf einander treffen, massig zu essen. Wayne hat auch seinen Teil dazu beigetragen. Er muss sich aber ein wenig bei den Maßeinheiten vertan haben, so hatte er einen Kuchen für die Party und noch fünf für zu Hause…
Haben dann gut gegessen, Mathis hat das Bier vernichtet und eine lustige Zeit mit u.a. Asako (Japanerin) und Wan (Vietnamesin) gehabt. Irgendwann hat sich Popp dann hingesetzt und eine kurze Rede gehalten, wie sehr er sich darüber gefreut hätte, dass wir gekommen sind usw. Wir waren ein wenig überrascht. 1. Weil wir eigentlich nichts Besonderes gemacht haben, außer zu kommen, keine Geschenke mitzubringen und zu essen. 2. Weil sich das Ganze nach dem Ende der Party anhörte.
Wir haben dann ein paar Witze darüber gemacht, dass das ja ein lustiger Rausschmiss gewesen wäre und ob wir gehen sollte. Tja und dann sind auf einmal wirklich alle gegangen… An dieser Stelle haben wir gelernt, dass selbst ein Rausschmiss bei Asiaten wie ein Lob klingt.
Danach sind wir fix nach Hause und haben uns für eine Nachtwanderung mit den Amis klar gemacht und uns dann anner Tanke getroffen.
Wir waren zu acht. Wir, Brian und David, Greg, Emily und Enid (allesamt Kiwis) und Eugene – wie man schon am Namen hört, kommt er aus Malaysia. Alle ab innen Van und lustige Fahrt in die Wildnis. Während der Fahrt hat Mathis einmal mehr versucht, Brian zum Alkohol zu bekehren und die versammelte Belegschaft fürs Cowtipping zu begeistern. Der Erfolg war mäßig :-)
Angekommen sind wir mitten in der Wildnis mit Taschenlampen bewaffnet an einem Bach entlang gewandert. Es gab keinen Weg und wir mussten ihn x-mal überqueren. Nach der Hälfte des Weges waren wir alle unterhalb der Knie ziemlich nass. Am Ende waren wir in einer Sackgasse von hohen Felswänden und einem kleinen Wasserfall umgeben. Die Wände waren übersäht mit den blau leuchtenden Glühwürmern. Wirklich cool. Wie ein Himmel voller kleiner blauer Sterne.
Nach der Rückfahrt haben wir dann mit Tränen in den Augen Abschied von Brian und David genommen. Die beiden fahren morgen ab und fliegen dann bald wieder in die Staaten. Echt schade, weil das auf jeden Fall die beiden coolsten Typen waren, die wir bisher getroffen haben.
5. Wellington
Gestern haben wir uns dann in die Hauptstadt gewagt. Eindruck war glänzend. Sehr schön und wenn wir über Zivilisation reden, das Beste, was wir bisher gesehen haben. Sind die Haupteinkaufsstraßen abgelaufen. Mit einer Seilbahn hoch zum botanischen Garten, mit schönem Blick auf die Stadt. Dann die Habourside, an der viele schicke Gebäude stehen und anschließend beim Iren essen – der dortige Koch sollte seine Berufswahl überdenken.
Dann sind wir ins Te Papa – Museum of NZ gegangen. Im Vergleich zu einem deutschen Museum ist das allerdings eher ein Vergnügungspark. Viel mit Licht und Soundeffekten. Zuletzt im strömenden Regen noch einmal in die Stadt, im „The black Harp“ eingekehrt und dann ein wenig nass wieder nach Hause.
Heute war erstmal Durchhängen angesagt. Aber wir müssen uns ja auch für die Uni morgen ausruhen. Zwei Stunden! …ach nein, die eine Stunde gucken wir ja nur TV :-)
Den nächsten Roman, demnächst.
























